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 Betreff des Beitrags: Aktuelles
Ungelesener BeitragVerfasst: Samstag 25. Oktober 2014, 09:27 
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Blaubeer-Börsianer
Blaubeer-Börsianer

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Schweden wird seit Kurzem von einer rot-grünen Regierung unter dem Sozialdemokraten Stefan Löfven regiert. Das bisherige bürgerliche Regierungsbündnis hatte bei den Reichstagswahlen im September seine Mehrheit verloren. Der Vattenfall-Konzern untersteht direkt der Regierung.

http://www.sz-online.de/sachsen/sachsen ... 59167.html

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Ahoi Gert


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 Betreff des Beitrags: Re: Aktuelles
Ungelesener BeitragVerfasst: Samstag 25. Oktober 2014, 10:48 
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Blaubeer-Koch
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Passt vielleicht besser in die Rubrik "Nachrichten"?

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Die eleganteste Art, seinem Gegner die Zähne zu zeigen, ist ein Lächeln!


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 Betreff des Beitrags: Re: Aktuelles
Ungelesener BeitragVerfasst: Samstag 25. Oktober 2014, 19:34 
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Blaubeer-Gourmets
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Bei mir erscheint der Artikel gar nicht, wenn ich auf den Link klicke.


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 Betreff des Beitrags: Re: Aktuelles
Ungelesener BeitragVerfasst: Samstag 25. Oktober 2014, 20:45 
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Blaubeer-Koch *
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Wohnort: leider noch nicht in Västernorrland
Zitat:
... Rubrik "Nachrichten"?

Uralte Nachrichten wäre noch besser!

Ich denke, "wir" haben die Wahl(en) schon zeitnahe in den schwedischen und deutschen Medien verfolgt und -
öffne nie einen Link, dem Du nicht blind vertraust.

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Grüße von Thomas Bild
Ett gott skratt förlänger livet !


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 Betreff des Beitrags: Re: Aktuelles
Ungelesener BeitragVerfasst: Sonntag 26. Oktober 2014, 04:03 
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Blaubeer-Koch **
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Klar, maggi. Der Link ist auch "korrupt", also nicht vollständig. Und wenn Du im Internet suchen möchtest: "sz" in der URL steht sicher nicht für "Süddeutsche Zeitung".

Kantarellen


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 Betreff des Beitrags: Re: Aktuelles
Ungelesener BeitragVerfasst: Sonntag 26. Oktober 2014, 08:51 
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Blaubeer-Gourmets
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Aha, daran liegt das.


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 Betreff des Beitrags: Re: Aktuelles
Ungelesener BeitragVerfasst: Sonntag 26. Oktober 2014, 14:45 
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Blaubeer-Börsianer
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Ihr seid Spitze, der Artikel war in der Sächsischen Zeitung, leider finde ich ihn auch nicht mehr, hätte mehr speichern sollen ...

es geht darum, dass Vattenfall ganz aktuell die Braunkohletagebaue schließen will und deshalb der Ministerpräsident nach Schweden gereist ist.

also weder uralt noch korrupt ... danke

doch gefunden :

Freitag, 24.10.2014
Sachsen kämpft in Schweden für die Braunkohle
Ministerpräsident Tillich und SPD-Chef Dulig eilen nach Stockholm zu Regierung und Vattenfall. Andere waren schneller.

Dresden. Sachsens Spitzenpolitiker geben sich derzeit in Stockholm die Klinke in die Hand. Bei der neuen schwedischen Regierung und der Führung des Staatskonzerns Vattenfall wollen Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) und SPD-Landeschef Martin Dulig für die heimische Braunkohle werben. Grund ihrer bevorstehenden Reisen ist die Ankündigung des schwedischen Kabinetts, Vattenfall zur verstärkten Nutzung erneuerbarer Energien zu drängen. Als Konsequenz befürchtet Sachsen wie auch das benachbarte Brandenburg das Aus für die Lausitzer Braunkohle und damit rund 8.000 Arbeitsplätze bei Vattenfall sowie mehr als 20.000 weitere bei Zulieferern. Der Konzern betreibt in der Lausitz fünf Tagebaue und drei Kraftwerke, außerdem ein Kraftwerk im Leipziger Revier.

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Ahoi Gert


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 Betreff des Beitrags: Re: Aktuelles
Ungelesener BeitragVerfasst: Sonntag 26. Oktober 2014, 15:48 
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Blaubeer-Gourmets
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Danke, Gertfritz!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Aktuelles
Ungelesener BeitragVerfasst: Montag 17. November 2014, 18:07 
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Blaubeer-Gourmets
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Was ist schon ein bißchen Erde und Natur gegen sooooo viele Arbeitsplätze - ich könnte schon wieder kot....

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/Klaus
Norden ist das Träumen, wird es immer sein


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 Betreff des Beitrags: Re: Aktuelles
Ungelesener BeitragVerfasst: Dienstag 18. November 2014, 13:12 
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Blaubeer-Börsianer
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SZ Mittwoch, 12.11.2014

Vattenfall bleibt bei Vertrag hart
Die Stadt will weiter in den Genuss von Spendenmillionen kommen. Und macht Druck.

Weißwasser. Der Energie- und Bergbaukonzern Vattenfall will zum jetzigen Zeitpunkt nicht in Verhandlungen über eine Verlängerung der mit der Stadt Weißwasser 2011 getroffenen Vereinbarung über Zuwendungen zum Ausgleich für die Tagebaufolgen einsteigen. Das ist eines der Resultate aus der jüngsten Beratung der AG Vattenfall.

Die allgemein als „Vattenfall-Vertrag“ bekannte Vereinbarung läuft Ende 2016 aus. Wie Weißwassers Oberbürgermeister Torsten Pötzsch erklärte, verlief das Treffen für beide Seiten nicht optimal. So waren die Konzernvertreter mit dem Arbeitsplan für 2015 nicht einverstanden. Der Plan legt fest, welche Projekte mit Geldern aus dem Vattenfall-Vertrag realisiert werden. Zuletzt wurde unter anderem die Sanierung des Ziegeleiteichs zwischen Straße des Friedens und Jahnstraße unterstützt.

Die Stadt setzt auf zeitnahe Verhandlungen über die Fortführung des Vertrags. Vattenfall will lieber später verhandeln und hat hinter den Kulissen angekündigt, die Gelder einzudampfen. Deshalb gelte es, Druck aufzubauen, so OB Pötzsch. (sdt)

Verkauf von Vattenfall nur als Ganzes sinnvoll
Berlin. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hält einen Verkauf des deutschen Vattenfall-Stromgeschäfts nur im Paket für sinnvoll. Alle Vattenfall-Aktivitäten – Wasserkraft, Braunkohle in Ostdeutschland sowie weitere Kraftwerke im Osten und Westen – sollten in einer Hand bleiben: „Eine Zerschlagung dieses Verbunds würde die Sicherung der Beschäftigung und die Zukunftsfähigkeit der Unternehmensbestandteile ebenso gefährden wie überzogene Preisvorstellungen“, betont Gabriel in einem Strategie-Papier.

An diesem Dienstag trifft sich der SPD-Chef mit Vattenfall-Betriebsräten zu einem Krisengespräch. Der schwedische Staatskonzern Vattenfall hatte auf Druck der neuen rot-grünen Regierung in Stockholm angekündigt, den Braunkohle-Tagebau in der Lausitz ganz oder teilweise zu verkaufen. Dort arbeiten etwa 8 000 Menschen. Deutschlands größter Braunkohleförderer RWE will das Vattenfall-Geschäft nicht übernehmen.

Gabriel meint, dass Vattenfall nach Jahren mit Milliardengewinnen in Deutschland eine Verantwortung habe für den Erhalt der Arbeitsplätze sowie für eine sichere Energieversorgung.

Die Fehlinvestitionen des Managements in Milliardenhöhe in anderen Ländern dürften nicht auf dem Rücken der Arbeitnehmer und der deutschen Stromkunden abgeladen werden. Demnächst will Gabriel nach Stockholm fahren, um mit dem sozialdemokratischen Ministerpräsidenten Stefan Löfven über die Vattenfall-Zukunft zu reden.(dpa)

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Ahoi Gert


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 Betreff des Beitrags: Re: Aktuelles
Ungelesener BeitragVerfasst: Donnerstag 4. Dezember 2014, 11:47 
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Blaubeer-Börsianer
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SZ 03. Dezember 2014

Potsdam/Dresden. Die Ministerpräsidenten von Brandenburg und Sachsen wollen in Schweden für Klarheit über den Braunkohleabbau und den Erhalt der Arbeitsplätze in der Lausitz sorgen.

„In den Gesprächen mit den Regierungsvertretern und dem Vattenfall-Management werde ich darauf dringen, dass Arbeitsplätze und Wertschöpfung in der Lausitzer Energiewirtschaft gesichert werden“, sagte Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. „Es geht um die Zukunft nicht nur eines Unternehmens in Sachsen, sondern es geht um die Zukunft einer ganzen Region“, sagte sein sächsischer Amtskollege Stanislaw Tillich (CDU).

Die beiden Ministerpräsidenten wollten an diesem Donnerstag für zwei Tage nach Stockholm reisen. Hintergrund sind die Vattenfall-Verkaufspläne der Braunkohlesparte in der Lausitz, die der schwedische Staatskonzern Ende Oktober bekanntgegeben hatte. Tausende Arbeitsplätze in der strukturschwachen Region hängen von der Braunkohle-Industrie ab, die bei Klimaschützern in der Kritik steht. Tillich und Woidke wollen auf ihrer Reise unter anderen mit dem schwedischen Wirtschaftsminister Mikael Damberg und Vattenfall-Präsident Magnus Hall sprechen.

Tillich: Region hat nur mit Kohle eine Zukunft

Er gehe davon aus, dass Vattenfall sich der Verantwortung bewusst sei, sagte Tillich. „Und ich möchte Klarheit.“ Die Region habe nur eine Zukunft mit der Braunkohle. „Aber auch auf den Wegen zu neuen Geschäftsfeldern kann es nur zusammen mit der Braunkohle passieren und nicht ohne“, sagte er.

Vattenfall prüft einen kompletten oder partiellen Verkauf der fünf Braunkohle-Tagebaue und der Kraftwerke in Brandenburg und Sachsen. Einem Konzernsprecher zufolge soll bis Mitte 2015 klar sein, wie es mit der Braunkohle weitergeht. Ob es bereits Gespräche mit potenziellen Käufern gab, ist bislang nicht bekannt.

Die neue rot-grüne Regierung in Schweden machte mit ihrem Amtsantritt Anfang Oktober sofort klar, dass sie den Staatskonzern Vattenfall vor allem im Bereich der erneuerbaren Energien ausbauen will und sich gegen die bisherigen Braunkohlepläne stemmt. Allerdings könnte es eine neue Wendung geben, denn in Schweden wackelt die bestehende Regierung. Grund ist der Haushaltsentwurf, der im Parlament noch am Mittwoch gekippt werden konnte. Damit drohen Neuwahlen. (dpa)

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Ahoi Gert


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 Betreff des Beitrags: Re: Aktuelles
Ungelesener BeitragVerfasst: Donnerstag 4. Dezember 2014, 12:49 
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Blaubeer-Gourmets
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Ja, bin mal gespannt wie das ausgeht

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/Klaus
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 Betreff des Beitrags: Re: Aktuelles
Ungelesener BeitragVerfasst: Freitag 5. Dezember 2014, 12:44 
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Blaubeer-Börsianer
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SZ (Sächsische Zeitung) Dresden Freitag, 05.12.2014
Vattenfall will zügig verkaufen

Stockholm. Der schwedische Energiekonzern Vattenfall will zügig einen Käufer für seine deutsche Braunkohlesparte in der Lausitz finden. „Wir haben keinen genauen Zeitplan, aber wir haben gesagt, dass wir versuchen werden, das so schnell wie möglich zu machen“, sagte Unternehmenschef Magnus Hall am Freitag in Stockholm. Er war zuvor zu Gesprächen mit den Ministerpräsidenten von Brandenburg und Sachsen, Dietmar Woidke (SPD) und Stanislaw Tillich (CDU), zusammengekommen.

Vattenfall habe sich offen gezeigt, Sachsen und Brandenburg in den Verkaufsprozess einzubinden, sagte Tillich. „Weil sie sich in der sozialen und umweltpolitischen Verantwortung sehen gegenüber den zwei Bundesländern.“ Ein zügiger Verkauf sorge für „Planungssicherheit und für Klarheit, nicht nur für das Unternehmen selbst, sondern für die Beschäftigten und die gesamte Region“.

Hall betonte, dass gründliche Abwägungen nötig seien. Dabei gehe es neben der Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern auch um eine gute Umweltbilanz. Alle Beteiligten müssten sich mit dem Käufer wohlfühlen. Wer als Käufer in Frage komme, wollte der Vattenfall-Chef nicht kommentieren.

8 000 Beschäftigte in der Lausitz

Brandenburgs Ministerpräsident Woidke sagte: „Ich sehe diesem konstruktiven Prozess mit Optimismus entgegen.“ Es sei bei den Gesprächen auch vor einer Zerschlagung der Sparte gewarnt worden.

Vattenfall betreibt im zweitgrößten Braunkohlerevier Deutschlands derzeit fünf Gruben in Brandenburg und Sachsen sowie mehrere Kraftwerke. Ende Oktober hatte das Staatsunternehmen mitgeteilt, einen Verkauf der deutschen Braunkohlesparte zu erwägen. In der Lausitzer Braunkohle-Industrie sind etwa 8 000 Menschen beschäftigt.

Die Braunkohle ist umstritten, weil sie klimaschädlich ist. Klimaschützer fordern schon lange ein Ende des fossilen Energieträgers. Brandenburg und Sachsen halten an ihm fest, weil er eine Brückentechnologie hin zu den erneuerbaren Energien sei und Arbeitsplätze sichere.

Hall sagte, dass es eine Entscheidung nicht vor den nächsten Wahlen in Schweden geben werde. Die Neuwahl war notwendig geworden, weil der Haushaltsentwurf der rot-grünen Minderheitsregierung im Parlament abgelehnt worden war. Daraufhin hatte Ministerpräsident Stefan Löfven eine vorgezogene Neuwahl für Ende März angekündigt.

Ein Vattenfall-Sprecher in Berlin hatte für die Verkaufsprüfung unlängst Mitte 2015 als Zieldatum genannt. Die brandenburgische Staatskanzlei teilte am Freitag mit, dass der schwedische Wirtschaftsminister Mikael Damberg in Gesprächen am Donnerstag in Stockholm von Frühjahr 2015 gesprochen habe. (dpa)

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